Friedrich-Miescher-Laboratorium

Interdisziplinäres Karrieresprungbrett

Das Friedrich-Miescher-Laboratorium (FML) ist ein Forschungsinstitut der Max-Planck-Gesellschaft, benannt nach Friedrich Miescher, einem Schweizer Mediziner, der in Tübingen die DNA entdeckte. Das FML ist Teil des Max-Planck-Campus Tübingen, auf dem auch die Max-Planck-Institute für Biologie Tübingen, für Biologische Kybernetik und für Intelligente Systeme angesiedelt sind. Die Forschungsgruppen am FML arbeiten gegenwärtig an verschiedenen Aspekten der Biologie. 

Forschungsgruppen

Can Aztekin steht in einem Labor mit Laborgeräten und Regalen mit verschiedenen Materialien.
Max Planck Research Group Leader: Can Aztekin

Warum regenerieren nur wenige Arten ihre Gliedmaßen? Wie stellen diese Tiere eine verlorene Gliedmaße wieder her? Was ist bei Säugetieren anders? Wir konzentrieren uns auf die Charakterisierung von Zelltypen der Gliedmaßen, indem wir einen vergleichenden Ansatz zwischen regenerationsfähigen Kaulquappen und regenerationsunfähigen Mäusen verfolgen. mehr
Beatrice Ramm steht in einem Labor, umgeben von Regalen und wissenschaftlichen Geräten, die unscharf im Hintergrund sind.
Max Planck Research Group Leader: Beatrice Ramm

Unsere Gruppe trägt mit einem interdisziplinären Ansatz an der Schnittstelle von Biochemie, Biophysik und synthetischer (Entwicklungs-)Biologie zum Verständnis der Musterbildung in der Biologie bei. mehr
Luisa F. Pallares und eine weitere Person arbeiten im Labor an einem Mikroskop und notieren Ergebnisse.
Max Planck Research Group Leader: Luisa F. Pallares

Unsere Forschung konzentriert sich auf das Verständnis der genetischen Grundlagen der Unterschiede zwischen einzelnen Individuen bezüglich komplexer Merkmale und auf die Frage, wie solche komplizierten genetischen Strukturen, die keine statischen Eigenschaften eines Merkmals sind, neu geformt werden, wenn Populationen unterschiedlichen Umwelten ausgesetzt sind (Genotyp-Umwelt-Interaktionen oder GxE). Darüber hinaus sind wir besonders daran interessiert zu verstehen, wie die Widerstandsfähigkeit von Merkmalen reguliert wird. Das heißt, wir wollen nicht nur verstehen, warum sich Individuen in einer Population voneinander unterscheiden, sondern auch, warum einige Individuen anfälliger sind als andere, wenn sie Störungen wie Stress oder neuen Umgebungen ausgesetzt sind. mehr
John Weir und eine weitere Person stehen in einem Labor, umgeben von wissenschaftlichen Geräten und Arbeitsmaterialien.
Max Planck Research Group Leader: John Weir

Wir befassen uns mit biochemischen Untersuchungen, die eine Kreuzung von Erbinformationen im Reagenzglas mit synthetischer DNA ermöglichen. Hierfür werden wir zunehmend auf hybride strukturbiologische Ansätze zurückgreifen können und verschiedene Methoden kombinieren, um ein möglichst vollständiges Bild der für uns interessanten Systeme zu erhalten. Dabei wollen wir uns mit Phänomenen befassen, die für die Meiose von Wirbeltieren und insbesondere des Menschen spezifisch sind. Langfristig hoffen wir, dass unsere Arbeit für Kliniker von Nutzen sein könnte, die Menschen mit Fruchtbarkeitsproblemen oder genetischen Krankheiten helfen. mehr
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