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„Transkonder und andere Arten“

Annette Janle stellt ihre Bilder und Zeichnungen im Max-Planck-Haus aus


Bild: Annette JanleTübingen, 17. September 2012. "Transkonder und andere Arten": So lautet der Titel der Ausstellung von Annette Janle, die im Max-Planck-Haus in Tübingen vom 21. September bis zum 16. November 2012 gezeigt wird. Der Begriff "Transkonder" ist angelehnt an wissenschaftliche Begriffe, aber auch an Science Fiction - die Bilder scheinen etwas Realistisches zu zeigen, doch auch wenn Annette Janles Bilder von der Natur inspiriert wurden, so sind die Formen doch allesamt frei erfunden. Eine öffentliche Vernissage zusammen mit der Künstlerin findet am 20. September 2012 um 19 Uhr im Max-Planck-Haus statt.

Schon seit einigen Jahren spielt Annette Janle in ihren Bildern und Zeichnungen mit einem Formenvokabular, das sie aus dem unerschöpflichen Formenreichtum der Natur generiert. Dabei verfolgt sie jedoch nicht das Interesse, diese Formen realistisch darzustellen. Vielmehr geht es ihr um die künstlerische Transformation, um eine Art "Neuschöpfung" und das Erforschen von Formen bildenden Prozessen mit den Mitteln von Malerei und Zeichnung.

"Ich schaue mir gerne Enzyklopädien über Pflanzen und Tiere an, anatomische Atlanten, Bücher mit mikroskopischen Aufnahmen kleinster Strukturen und Zellen", erzählt die Künstlerin. "Vieles sammele ich in meinem 'visuellen Speicher' und rufe es dann beim Malen oder Zeichnen wieder ab." So schleust sie das Gesehene und Gelesene künstlerisch verwandelt wieder in ihre Bilder ein.

Auch die Forschung an den Max-Planck-Instituten diente ihr als "Augenfutter". Im Herbst 2011 besuchte sie den Tag der offenen Tür des Max-Planck-Campus und war fasziniert von den dort ausgestellten Bildern. Kolorierte rasterelektronenmikroskopische Aufnahmen, aber auch eine Ausstellung der Muster in Zufallsbildern aus Abbildungen der Welt waren darunter.

Mittlerweile ist Annette Janle auf viele Parallelen zwischen ihrer künstlerischen Arbeit und wissenschaftlicher Forschung gestoßen. "In beiden Feldern spielt der Zufall eine wichtige Rolle", erklärt sie. "Kreativität und Leidenschaft sind gefragt. Grenzen wollen überschritten werden und es gilt, Neuland zu betreten." Kunst an einem Ort zu zeigen, an dem auch wissenschaftlich gearbeitet wird, ist für sie daher kein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Universen, sondern beinahe ein "Verwandtschaftstreffen".

Annette Janle wurde 1960 in Stuttgart geboren und lebt seit 1984 in Tübingen. Zunächst arbeitete sie als Sozialpädagogin. Nach autodidaktischen Anfängen und einigen Semestern Studium am Kunstseminar Freie Hochschule Metzingen wechselte sie 2001 endgültig das berufliche Gleis und entschied sich für die freie Kunst. Hier fand sie eine Möglichkeit, sich in der Welt zu verorten, all dem eine Form zu geben, was sie selbst zutiefst interessiert und beschäftigt. "Professionell Kunst zu machen, ist für mich fast so etwas wie eine Lebensform. Es ist ein Beruf, der in hohem Maße selbstbestimmt ist, in dem es fast keine Trennung gibt zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Privatem und Öffentlichem gibt", stellt die Künstlerin fest. Seit 1999 befindet sich ihr Atelier im Sudhaus. Sie ist Mitglied im Tübinger Künstlerbund, im VBKW und in der Tübinger Künstlergruppe Holzmarkt.

Bei ihrer Vernissage am 20. September 2012 um 19 Uhr im Max-Planck-Haus in Tübingen, Spemannstraße 36, wird sie - unterstützt durch einen Laptop und einen Beamer - selbst in ihre Arbeit einführen und eine Live-Blind-Zeichnung zu Musik entstehen lassen. Die Arbeiten von Annette Janle werden vom 21. September bis zum 16. November 2012 kostenfrei immer montags bis freitags von 8 - 18 Uhr im Max-Planck-Haus zu sehen sein.

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Ansprechpartner:
Annette Janle
Tel.: 07071 770535
E-Mail: Opens window for sending emailannette.janle(at)gmx.de

Stephanie Bertenbreiter (Presse- & Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 07071 601-1792
E-Mail: Opens window for sending emailpresse-kyb(at)tuebingen.mpg.de


Der Max-Planck-Campus Tübingen beherbergt die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie und biologische Kybernetik, sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium. Insgesamt arbeiten und forschen rund 700 Personen auf dem Campus. Seine Institute sind Teil der 80 Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.


Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "transkonder", 2010-2011, Acryl auf Leinwand, je 30 x 30 cm. Bild: Annette Janle

Serie "rundfund", 2011, Acryl auf MDF, Durchmesser je 50 cm (Tondi). Bild: Annette Janle

Serie "rundfund", 2011, Acryl auf MDF, Durchmesser je 50 cm (Tondi). Bild: Annette Janle

Serie "rundfund", 2011, Acryl auf MDF, Durchmesser je 50 cm (Tondi). Bild: Annette Janle

Serie "rundfund", 2011, Acryl auf MDF, Durchmesser je 50 cm (Tondi). Bild: Annette Janle

Serie "Fremde Arten", 2009, Graphit und Kreide auf Papier, je 32,5 x 25 cm. Bild: Annette Janle

Serie "Fremde Arten", 2009, Graphit und Kreide auf Papier, je 32,5 x 25 cm. Bild: Annette Janle

Serie "Fremde Arten", 2009, Graphit und Kreide auf Papier, je 32,5 x 25 cm. Bild: Annette Janle

Serie "Fremde Arten", 2009, Graphit und Kreide auf Papier, je 32,5 x 25 cm. Bild: Annette Janle

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