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„Nichts mehr im Kopf - außer Farbe"

Das Max-Planck-Haus in Tübingen zeigt Aquarelle von Ingrid Krüger.


Spuren IV - Aquarell von Ingrid Krüger 54x37cm, 2006Tübingen, 1. Juni 2010. Wenn sie zu malen beginnt, begibt sich Ingrid Krüger in eine Welt voller Farben und Kontraste. Nichts anderes hat sie mehr im Kopf. Alles was zählt, ist das Blatt Papier und die Farbtuben neben ihr. Vor mehr als 40 Jahren hat sich Ingrid Krüger dem Aquarellieren verschrieben, eine der schwierigsten Techniken der Malerei, da sie ein schnelles, improvisiertes Arbeiten, ein geübtes Auge und vor allem eine sichere Pinselführung verlangt. Noch immer ist sie von den überraschenden Möglichkeiten dieser Technik fasziniert. Ihre Bilder bilden eine Brücke zwischen den spürbaren Naturelementen und ihrer abstrakten Auslegung. Auch ihre Malweise liegt zwischen einer spontanen und nachdenkenden Pinselführung. Daher nennt Ingrid Krüger ihre derzeitige Ausstellung auch „Zwischen Welten". Die Vernissage findet am Donnerstag, dem 10. Juni, um 18:00 Uhr im Max-Planck-Haus, Spemannstraße 36, in Tübingen statt. Die Eröffnungsrede hält Claudia Gräfin Vitzthum. Die Bilder sind bis einschließlich 6. August, montags bis freitags von 8 bis 17:30 Uhr, im Max-Planck-Haus zu sehen.  

Ingrid Krüger studierte zunächst Kunstgeschichte, machte dann eine Ausbildung zur Schauspielerin und hatte einige Engagements an deutschen Bühnen. Begonnen hat ihre Leidenschaft für die Aquarellmalerei während ihrer Ausbildung zur Textildesignerin in Krefeld. Doch das, in ihrer Ausbildung geübte, spontane Malen von Blumen genügte ihr im Laufe der Zeit nicht mehr. So besuchte sie zahlreiche Malkurse renommierter Künstler, um die Landschaftsmalerei in Italien, Spanien, Griechenland und Deutschland zu lernen. Nach dieser intensiven Auseinandersetzung mit der Aquarelltechnik machte sie sich auf die Suche nach ihrer eigene Ausdruckswelt. Die Landschaft und die Liebe zur Natur waren stets das Ausgangsthema ihrer Bilder. Im Laufe der Zeit entfernte sich Ingrid Krüger jedoch immer mehr von einer direkten Abbildung der Landschaften und fand zu einer atmosphärischen Darstellung der Natur. Heute beginnt sie ein Bild mit der Lust auf spezielle Farbkompositionen und entwickelt ihre Bilder aus den Farben heraus, die sie entweder zu Naturempfindungen oder zu Abstraktionen hinführen.  

Ingrid Krüger hat sich von den kleinformatigen, zarten Aquarellen entfernt und ist zu einer großzügigen und großflächigen, ungewöhnlichen Malweise gelangt: Sie benutzt Aquarellbögen, die bis zu 75 Zentimeter breit und einen Meter hoch sind, malt mit dicken Pinseln, verwendet Aquarellfarben aus der Tube und kniet vor dem entstehenden Bild, um den Überblick zu behalten.  

„Meine Werke sind klare, erkennbare Kompositionen. Ich setzte eine bewusste Akzentuierung: Helligkeit gegen Dunkelheit, zarte gegen kräftige Farben, große gegen kleine Formen, feine gegen kräftige Pinselstriche“, sagt Ingrid Krüger über ihre Bilder.  


Weitere Informationen über die Aquarelle von Ingrid Krüger... 
Einladung zur Vernissage (70 KB)


Ansprechpartner:

Ingrid Krüger
Tel.: 07071 65500
E-Mail: info(at)ingridkrueger.de  

Stephanie Bertenbreiter (Presse- & Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 07071 601-472
E-Mail: presse(at)tuebingen.mpg.de


Spuren IV - Aquarell von Ingrid Krüger 54x37cm, 2006

Spuren IV - Aquarell von Ingrid Krüger 54x37cm, 2006

Spuren I - Aquarell von Ingrid Krüger 76x57cm, 2009

Spuren I - Aquarell von Ingrid Krüger 76x57cm, 2009

Spuren VI - Aquarell von Ingrid Krüger 46x38cm, 2008

Spuren VI - Aquarell von Ingrid Krüger 46x38cm, 2008

Ausblicke - Aquarell von Ingrid Krüger 76x57cm, 2009

Ausblicke - Aquarell von Ingrid Krüger 76x57cm, 2009

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