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Doppelfunktion an Tübinger Max-Planck-Instituten und Universität

Forschungsgruppenleiter Karsten Borgwardt übernimmt zusätzlich eine Professur


Karsten Borgwardt leitet eine Forschungsgruppe an den Max-Planck-Instituten für Intelligente Systeme und für Entwicklungsbiologie und hat eine Professur an der Universität Tübingen inne. Foto: Jörg Abendroth/MPI für EntwicklungsbiologieTübingen, 1. September 2011. Karsten Borgwardt, Forschungsgruppenleiter auf dem Gebiet „Maschinelles Lernen in der Biologie“ an den beiden Tübinger Max-Planck-Instituten für Intelligente Systeme und für Entwicklungsbiologie, hat zum 1. September 2011 zusätzlich einen Ruf auf eine Professur an der Eberhard Karls Universität Tübingen angenommen. Durch seine Berufung an die Tübinger Max-Planck-Institute vor drei Jahren sollte die Kooperation zwischen den dortigen Arbeitsgruppen für Maschinelles Lernen und Molekularbiologie weiter gestärkt werden. Nun soll die Kooperation zwischen der Universität und den Max-Planck-Instituten auf den Gebieten Bioinformatik, Maschinelles Lernen und Data Mining durch seine Professur im Fach „Data Mining in den Lebenswissenschaften“ in ähnlicher Weise gefördert werden.

 

Karsten Borgwardt (30) hat nach dem Masterstudium in Biologie an der University of Oxford sein Diplom und seine Doktorarbeit in Informatik an der Ludwig-Maximilians-Universität München und bei National ICT Australia abgelegt. Als Postdoktorand forschte er an der University of Cambridge, bevor er 2008 an den beiden Tübinger Max-Planck-Instituten die Leitung einer Forschungsgruppe übernahm. Sein Forschungsschwerpunkt liegt darin, Muster und statistische Abhängigkeiten in großen Datenmengen zu finden, insbesondere in der Genetik.


Karsten Borgwardt leitet eine Forschungsgruppe an den Max-Planck-Instituten für Intelligente Systeme und für Entwicklungsbiologie und hat eine Professur an der Universität Tübingen inne. Foto: Jörg Abendroth/MPI für Entwicklungsbiologie

Karsten Borgwardt leitet eine Forschungsgruppe an den Max-Planck-Instituten für Intelligente Systeme und für Entwicklungsbiologie und hat eine Professur an der Universität Tübingen inne. Foto: Jörg Abendroth/MPI für Entwicklungsbiologie