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Matthias Schlüter: Eröffnung der Ausstellung „Über Land, zu Wasser und in der Luft – Dynamische Bilder“

Einladung zur Vernissage mit elektronisch-experimenteller Live- Musik am 20.02.2019


Tübingen, 13.02.2018. Zur Eröffnung der Ausstellung „Über Land, zu Wasser und in der Luft – Dynamische Bilder“ mit dem Künstler Matthias Schlüter lädt das Max-Planck-Haus am Mittwoch, 20. Februar 2019, um 19 Uhr recht herzlich ein. Begleitet wird die Vernissage von einem elektronisch-experimentellen Jazz-Quartett.

Zu den Bildern:

Die Serie Dynamische Bilder von Matthias Schlüter ist inspiriert von der Mobilität des modernen Menschen. Forschung, Innovationen und Technik haben die Bewegungsformen in der Gesellschaft rasant und drastisch verändert. Die unterschiedlichen Räume haben eine Diversität von Verkehrsformen entstehen lassen, die wiederum durch die Notwendigkeit von Mobilität Veränderungen der Umwelt gefordert haben. Die Ausstellung im Max-Planck-Haus steht im Kontext dieser Wechselbeziehung. Es bewegen sich nicht nur Objekte wie Schiffe, Züge, Flugzeuge und Fahrräder. Auch die städtischen Infrastrukturen wie Häfen, Straßen, Brücken oder Bahngleise werden dynamisiert. Matthias Schlüter entdeckt seine Motive im Kontext der Mobilität in Reisen um die Welt. Seine Eindrücke sammelt er in zahlreichen Skizzenbüchern, die als Vorlage für die Umsetzung im Atelier verwendet werden. In seinen Bildern werden Bewegungen mittels Perspektive abgebildet. Verzerrte Bildräume schaffen eine Illusion von Bewegung mit hoher Geschwindigkeit. Schlüters Bilder öffnen damit ein Spannungsfeld innerhalb der menschlicher Wahrnehmung.

Zur musikalischen Begleitung:

Musikalische Untermalung gibt es durch das Quartett bestehend aus Marco Podobnik (Saxophon), Hakim Azmi (Flügel), Quintin Copper und Niels Stehwien (beide Elektronik).
Als Ergänzung zur Serie Dynamische Bilder werden Geräuschkulissen erzeugt, die Assoziationen zu verschiedenen Bewegungsformen wecken.

 

Zur Vita:
Matthias Schlüter abstrahiert Alltägliches aus aller Welt. Seine Impressionen hält er in über 300 Skizzenbüchern fest, die als Vorlagen für die künstlerische Umsetzung im Atelier dienen. Schlüters Werke basieren auf Malerei, Zeichnung und Lithographie. Im thematischen Fokus stehen dynamische Objekte wie der Mensch in Aktion, die Infrastruktur und ihre Subsysteme in der Stadt oder natürliche Landschaften; Motive, die aquarellisiert, kollagiert, in Mischtechnik auf Papier und Nesseln aufgetragen, gezeichnet, gedruckt oder als Leporello gefaltet werden. Schlüter bevorzugt den Jura-Stein für lithographische Arbeiten. Im Kontrast zur Dynamik beschäftigt er sich mit statischen Objekten wie Koffern und insbesondere Stühlen aus Holz, Metall und Kunststoffen. Er gewann mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Kunstpreis der Stadt Ingolstadt und das Lithographie-Stipendium der Städtische Galerie Wolfsburg.

Zum Max-Planck-Haus:

Das Max-Planck-Haus - Tagungs- und Gästehaus für die Tübinger Max-Planck-Institute - zeigt in seinen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten mehrmals im Jahr Bilder regionaler Künstler.

Adresse:

Max-Planck-Ring 6 - 72076 Tübingen
Mo - Do 8 - 20 Uhr
Fr 8 - 17 Uhr

Die Ausstellungsdauer ist bis zum 20. Mai 2019.


Schiffe im Hafen

Matthias Schlüter