Status: 11. Mai 2020

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste,

die Bundesregierung hat im Einvernehmen mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer eine Lockerung bisheriger Zwangsbeschränkungen angekündigt. Die Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer steht bei allen Überlegungen weiterhin an erster Stelle. Deshalb hat der Campus-Krisenstab erste Richtlinien für ein behutsames Hochfahren der Arbeiten an den Max-Planck-Instituten in Tübingen und Stuttgart erarbeitet.

Es gelten folgende Bestimmungen:

Wir bitten alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wann immer möglich, von zu Hause aus zu arbeiten. Innerhalb der Institutsgebäude ist die Verwendung eines Mund-Nasen-Schutzes in allen gemeinsam genutzten Bereichen, und wenn ein Sicherheitsabstand von mindestens 1.5 Metern nicht eingehalten werden kann, obligatorisch.

  • Seminare, persönliche Treffen und Besuche von Gästen müssen weiterhin abgesagt werden.
  • Jeder ist dringend aufgefordert, auf dem Campus einen einfachen Mund-Nasen-Schutz (eine sogenannte "Alltagsmaske") zu tragen, um die Ausbreitung des Virus zu begrenzen. Seit dem 27. April ist das Tragen eines einfachen Mund- und Nasenschutzes beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben.
  • Wir müssen Sie auch weiterhin daran erinnern, dass Sie keine Kinder in die Gebäude mitbringen können.
  • Alle Mitarbeiter/innen müssen folgende Regeln für die Büro- und Laborbelegung einhalten:
    • In einem Standard-Büro darf sich zu jeder Zeit nur eine Person aufhalten. Weiterführende Schutzmaßnahmen in Räumen für mehr als zwei Personen müssen Anwendung finden, z.B. Arbeit in Schichten. Stimmen Sie sich ihrer/m Vorgesetzten ab, um zu planen, wer welchen Büro- oder Laborraum zu welcher Zeit benutzen darf.
    • Wir erkennen an, dass zwei (oder mehr) Personen aus Sicherheits- und/oder betrieblichen Gründen gleichzeitig in einem Labor arbeiten müssen. Wie bei großen Büros müssen die Personen mindestens zwei Meter voneinander entfernt bleiben und jederzeit eine Alltagsmaske tragen. Bitte wenden Sie sich an die Kontaktperson im Sicherheitsbüro ihres Instituts (Brigitte Walderich, Holger Fischer, Jörg Eisfeld), wenn Sie feststellen möchten, ob und wie mehrere Personen in einem Labor in einer Entfernung von weniger als 1.5 Metern sicher zusammenarbeiten können, da unsere Labore sehr unterschiedlich sind.
  • Personen, die mit einem möglichen Coronavirus-Fall in Kontakt gekommen sind, müssen nach dem Kontakt 14 Tage zu Hause bleiben, ihre/n Vorgesetzte/n sowie die Kontaktperson im Sicherheitsbüro ihres Instituts (Brigitte Walderich, Holger Fischer, Jörg Eisfeld) informieren.
  • Es gelten aktuelle Quarantänebestimmungen bei der Einreise nach Deutschland.
  • Alle mit Coronavirus-ähnlichen Symptomen müssen zu Hause bleiben, ihre/n Vorgesetzte/n sowie die Kontaktperson im Sicherheitsbüro ihres Instituts (Brigitte Walderich, Holger Fischer, Jörg Eisfeld) informieren und ihren Arzt/ihre Ärztin oder eine Notaufnahme anrufen. Nur gesunde Personen dürfen zum jetzigen Zeitpunkt auf den Campus kommen.
  • Die häufigsten Symptome bei COVID-19-Fällen sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) Fieber, gefolgt von Husten, Atemnot, Muskel- und Gelenkschmerzen, Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, verstopfte Nase, Durchfall und Geruchs-/Geschmacksstörungen.
  • Das deutsche Auswärtige Amt hat seine weltweite Reisewarnung bis zum 15. Juni 2020 verlängert. Damit bleiben internationale Geschäftsreisen zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen. Auch Dienstreisen innerhalb Deutschlands sollten nach Möglichkeit vermieden werden.

Wir hoffen, unsere wertvollen Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste mit diesen Maßnahmen schützen können.