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Vielfältige Formen und Farben

Marietta Witzgall stellt ihre Bilder im Max-Planck-Haus aus


Marietta Witzgall, Acryl, 2007 Marietta Witzgall, Acryl, 2007 Marietta Witzgall, Acryl, 2007Tübingen, 27. Februar 2013. "Farben übermitteln Botschaften": So lautet der Titel der Ausstellung von Marietta Witzgall im Max-Planck-Haus in Tübingen vom 9. März bis zum 18. April 2013. Die Grafenauer Künstlerin lässt sich von allem inspirieren was sie sieht. Die Bilder selbst haben keine Namen - was der Betrachter darin sieht, bleibt ihm selbst überlassen. Eine öffentliche Vernissage zusammen mit der Künstlerin findet am 9. März 2013 um 17 Uhr im Max-Planck-Haus, in der Spemannstraße 36 in Tübingen statt.  

Oftmals gestalten kräftige Farben oder Erdtöne die Formen und Flächen auf den Bildern der langjährigen Künstlerin. Einzelne Elemente werden durch eine Grundfarbe miteinander verbunden, so dass die Bilder eine dynamische Einheit bilden. So treten die Formen in eine Beziehung zueinander ohne sich auf der Leinwand zu verlieren. Der wohltuende Formenreichtum regt die Phantasie an. "Die meisten meiner Bilder haben keine Namen", erläutert Marietta Witzgall, "je nachdem was der Betrachter an Lebenserfahrung mitbringt, sieht er etwas anders in dem Bild. Das möchte ich nicht beeinflussen."  

Marietta Witzgall studierte zunächst einige Jahre freie Malerei in Hamburg, besuchte dann jedoch eine Werbefachschule, da sich ihr Vater etwas Handfesteres als brotlose Kunst für seine Tochter wünschte. Zusammen mit ihrem Mann gründete sie eine Werbeagentur in Stuttgart. Nach dem frühen Tod ihres Mannes, entschied die Künstlerin sich mehr um ihre Kinder zu kümmern und gab die Werbeagentur auf. In ihrer Freizeit wandte Sie sich nun wieder der Kunst zu, die sie lange Jahre auf Grund anderer Verpflichtungen, vernachlässigt hatte. Abermals besuchte sie Kunstkurse, diesmal an der Europäischen Akademie in Trier bei dem schottischen Künstler, Joe Allen.  

So fing Marietta Witzgall wieder an zu malen und zu zeichnen, zunächst Portraits und Landschaften, wandte sich jedoch schnell der abstrakten Kunst zu. Sie zitiert dabei was sie sieht -Personen, Gegenstände oder ihre Umgebung. Die 85-jährige Künstlerin, die über 40 Jahre in Gafenau im Schloss Dätzingen lebte und arbeitete, malt hauptsächlich für sich selbst und bringt so zum Ausdruck was in ihr steckt. Bei den meisten Bildern hat sie anfangs nur eine vage Vorstellung, wie diese einmal nach ihrer Fertigstellung aussehen sollen. Und so entwickeln die Bilder während des Malens eine eigene, innere Dynamik.    

Ansprechpartner:
Max-Planck-Haus
Tel.: 07071 601-765
E-Mail: Opens window for sending emailmax-planck-haus(at)tuebingen.mpg.de    

Stephanie Bertenbreiter (Presse- & Öffentlichkeitsarbeit)
Tel.: 07071 601-1792
E-Mail: Opens window for sending emailpresse-kyb(at)tuebingen.mpg.de    


Druckfähige Bilder erhalten Sie von der Presse- und Öffentlichkeitsabteilung. Bitte senden Sie uns bei Veröffentlichung einen Beleg.  

Der Max-Planck-Campus Tübingen beherbergt die Max-Planck-Institute für Entwicklungsbiologie und biologische Kybernetik, sowie das Friedrich-Miescher-Laboratorium. Insgesamt arbeiten und forschen rund 700 Personen auf dem Campus. Seine Institute sind Teil der 80 Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.


Marietta Witzgall, Acryl, 2007

Marietta Witzgall, Acryl, 2007

Marietta Witzgall, Acryl, 2007

Marietta Witzgall, Acryl, 2007

Marietta Witzgall, Acryl, 2007

Marietta Witzgall, Acryl, 2007

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