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04.06.2018

Max-Planck-Wissenschaftler kritisieren Umgang mit Tierrechtsvorwürfen gegen führenden Neurowissenschaftler

Die Reaktion der Max-Planck-Gesellschaft auf die Anklage gegen Nikos Logothetis habe die Forschung gestört


von Alison Abbot / Mittwoch, 30. Mai 2018 / Nature News, doi: 10.1038/d41586-018-05187-w

Ein Bericht von Alison Abbot über zwei Briefe, die von Wissenschaftlern der MPG an die Leitung der MPG geschickt worden sind und in denen sich die Wissenschaftler beschweren, dass durch die Handhabung des Streites um die Experimente an Affen am MPI für biologische Kybernetik durch die MPG ein Schaden für die Wissenschaftler entstanden ist. Die MPG hatte auch dem Abteilungsleiter nach einem Strafbefehl die Aufsicht über Tierversuche entzogen. Die Betroffenen hatten gegen den Strafbefehl geklagt. Die Unterzeichner der Briefe werfen der MPG u.a. vor, mit dieser Aktion gegen die Unschuldsvermutung verstoßen zu haben. Man hätte die Klärung vor Gericht abwarten müssen. - „From the outside, it looks like the Max Planck Society is abdicating its duty to stand up for its scientists“ wird der Neurowissenschaftler Bill Newsome (Stanford) zitiert.

https://www.nature.com/articles/d41586-018-05187-w