Aktualisierter Status: 11. Januar 2021


Sehr geehrte Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste,

seit dem 11. Dezember 2020 gelten aufgrund der noch immer zunehmenden Zahl an Neuinfektionen in Baden-Württemberg landesweit Ausgangsbeschränkungen. Seit Mittwoch, 16. Dezember, besteht ein bundesweiter Lockdown, der bis zum 31. Januar verlängert wurde. In Baden-Württemberg gelten seit 11. Januar 2021 geänderte Regelungen mit verschärften Kontakt- und Einreisebedingungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Seit Samstag, 12. Dezember 2020, ist der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung in der Zeit von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr nur noch aus triftigen Gründen erlaubt.

Diese triftigen Gründe sind insbesondere:

  • Ausübung beruflicher Tätigkeiten.
  • Inanspruchnahme medizinischer, auch veterinärmedizinischer Leistungen.
  • Begleitung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen.
  • Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen.
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren, wie etwa Gassi gehen.
  • Besuch von Schulen, Kindertagesstätten und Veranstaltungen des Studienbetriebs.
  • Ansammlungen die der Aufrechterhaltung des Arbeits-, Dienst- oder Geschäftsbetriebs, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der sozialen Fürsorge dienen.


Auch tagsüber gelten seit dem 12. Dezember Ausgangsbeschränkungen. Der Aufenthalt außerhalb der eigenen Wohnung ist in der Zeit von 5:00 bis 20:00 Uhr ebenfalls nur aus triftigen Gründen erlaubt. Zu den oben genannten Gründen für die Nachtstunden, die auch am Tag gelten, kommen hinzu:

  • Sport und Bewegung an der frischen Luft ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im selben Haushalt lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Haushalts.
  • Erledigung von Einkäufen.
  • Ansammlungen und private Veranstaltungen mit Angehörigen des eigenen Haushalts plus eine weitere Person aus einem zweiten Haushalt; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre sind hiervon ausgenommen
  • Veranstaltungen nach § 10 Absatz 4 Corona-Verordnung (CoronaVO) wie die Teilnahme an Gerichtsterminen oder Sitzungen kommunaler Gremien
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Besuch von Versammlungen nach Artikel 8 Grundgesetz.

Vorerst sollen die Maßnahmen bis 31. Januar 2021 gelten.

Der Krisenstab erinnert an bestehende Regelungen und verweist auf neue Entscheidungen:

  • Aufgaben, die effektiv und effizient von zu Hause aus bearbeitet werden können, sollen in Absprache mit Ihrer/m Vorgesetzten im Homeoffice durchgeführt werden können.
  • Veranstaltungen mit mehreren Personen sind zu vermeiden und sollten stattdessen virtuell erfolgen, ebenso Einzeltreffen. Wir raten dringend davon ab, Sitzungen mit mehr als 5 Personen abzuhalten. Wenn es ist absolut notwendig ist, eine Veranstaltung mit mehr als 10 Personen durchzuführen, muss zwingend ein Hygienekonzept vorliegen. Es ist eine für die Veranstaltung oder ein Experiment verantwortliche Person zu benennen. Ein Hygienekonzept ist bei der jeweils zuständigen Kontaktperson des Sicherheitsbüros rechtzeitig zur Freigabe vorzulegen.
  • Ab sofort sollte die Einnahme von Nahrungsmitteln und Getränken in Teeküchen und sonstigen Gemeinschaftsräumen außerhalb der Kantine und von Einzelbüros vermieden werden, außer wenn Räume spezifisch für die Essenseinnahme ausgewiesen sind. Die Abstandsregeln sind strikt einzuhalten. 
  • Es gilt weiterhin, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung in den Institutsgebäuden getragen werden muss. Ferner müssen die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden.
  • Sorgen Sie in Innenräumen für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft. Dies ist notwendig ungeachtet anderer Schutzmaßnahmen wie dem Einhalten von Mindestabständen oder dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. 
  • Nicht nur Dienst-, sondern auch Privatreisen ins Ausland sind zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die vom Robert-Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiete. In begründeten Ausnahmefällen ist vor Planung einer dienstlichen Auslandsdienstreise von den Vorgesetzten eine Genehmigung einzuholen.
  • Nutzen Sie die Corona-Warn-App der Bundesregierung. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Mit Nachdruck möchten wir darauf hinweisen, dass wir nur dann alle Aktivitäten wie bisher am Campus weiterführen können, wenn sich auch wirklich alle an die geltenden Regeln halten.

Weiterhin geltende Regelungen:

Es gilt weiterhin, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung in den Institutsgebäuden getragen werden muss sowie dass die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden müssen.

  • Laborarbeitsplätze können nur soweit besetzt werden, wie dies unter Einhaltung der Abstandsregeln maximal zulässig ist.
  • Für Büros gilt, dass möglichst mindestens 10 mpro Person zur Verfügung stehen. Es ist darauf zu achten, dass Schreibtische so angeordnet werden, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann und eine gute Durchlüftung des Raums gewährleistet ist.
  • Bitte beachten Sie, dass außerhalb des Instituts eine Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung an belebten öffentlichen Plätzen gilt, insbesondere an Universitäten, Schulen, in Fußgängerzonen und Wartebereichen des ÖPNVs sowie weiterhin in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weiterführende Hinweise zu Veranstaltungen und Besprechungen:

  • Für Veranstaltungen über zehn Personen muss zwingend ein Hygienekonzept vorliegen.
  • Es ist eine für die Veranstaltung oder ein Experiment verantwortliche Person zu benennen.
  • Ein Hygienekonzept ist bei der jeweils zuständigen Kontaktperson des Sicherheitsbüros (Brigitte Walderich, Holger Fischer, Jörg Eisfeld) rechtzeitig zur Freigabe vorzulegen.
  • Die zuvor benannte verantwortliche Person führt eine Liste der Teilnehmenden und ist für die Einhaltung der Hygieneregeln (Abstandswahrung, Händedesinfektion, Maskenpflicht, Lüftung) verantwortlich. 
  • Die Veranstaltung muss mindestens drei Tage vorab bei der Institutsleitung angemeldet und genehmigt werden (insbesondere bei der Teilnahme von Externen).
  • Eine Anwesenheitsliste ist bis vier Wochen nach der Veranstaltung aufzubewahren.

Nicht nur Dienst-, sondern auch Privatreisen ins Ausland sind zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die vom Robert-Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiete. In begründeten Ausnahmefällen ist vor Planung einer Auslandsdienstreise von den Vorgesetzten eine Genehmigung einzuholen.

  • Das Robert-Koch-Institut definiert fortlaufend COVID-19-Risikogebiete. Wir bitten alle Mitarbeitenden, die RKI-Service-Seiten zu konsultieren, bevor sie eine persönliche Auslandsreise unternehmen oder neue Mitarbeiter und Gäste aus dem Ausland auf dem Tübinger Campus begrüßen.
  • Reisen in Risikogebiete müssen eine gut gerechtfertigte Ausnahme bleiben. 
  • Personen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen die neuen Richtlinien der deutschen Behörden und des Campus Tübingen beachten. Bei Dienstreisen ins Ausland muss eine Freigabe vom zentralen Krisenstab der Max-Planck-Gesellschaft erfolgen: krisenstab(at)gv.mpg.de
  • Bei Einreise aus einem Risikogebiet besteht weiterhin grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht, die frühestens mit einem ab dem fünften Tag der Quarantäne erhobenen negativen Testergebnis beendet werden kann. Künftig gilt zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise. Der Test muss innerhalb von 48 Stunden vor Anreise oder unmittelbar nach Einreise erfolgen. Nicht unter die Testpflicht bei Einreise fallen unter anderem: Durchreisende, Personen, die im Rahmen der 24-Stunden-Regelung einreisen, Grenzpendler und Grenzgänger sowie Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades oder der Partnerin oder des Partners für weniger als 72 Stunden einreisen.

Das Max-Planck-Haus ist für Gäste geöffnet, aber beachten Sie bitte, dass das Max-Planck-Haus nicht für einen Quarantäne-Aufenthalt zur Verfügung steht.

Für Kinder am Campus Tübingen gilt eine Maskenpflicht ab sechs Jahren. Es müssen die allgemeinen Bestimmungen der Aufsichtspflicht und die Auflagen des Arbeitsschutzes eingehalten werden.