Aktualisierter Status: 18. April 2021


Sehr geehrte Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste,

in Baden-Württemberg gelten ab dem 19. April geänderte Corona-Richtlinien. Die Landesregierung verweist auf die Umsetzungen der sog. Notbremse im Zusammenhang der weiterhin steigenden Inzidenzzahlen in den Landkreisen. Der Landkreis Tübingen weist am 21. April einen Inzidenzwert von 182,8 aus (Quelle: RKI).

Ab 19. April: Notbremse in Landkreisen mit Inzidenzwert über 100

  • Verschärfte Kontaktbeschränkung: Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind nur noch zulässig, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person teilnehmen. Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres aus den jeweiligen Haushalten sind ausgenommen.
  • Nächtliche Ausgangsbeschränkung: In der Zeit von 21:00 Uhr bis 5:00 Uhr darf die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück nur noch aus "triftigen Gründen" verlassen werden. Dazu zählen z.B. gesundheitliche Notfälle oder die Berufsausübung, aber nicht Spaziergänge oder Joggingrunden.
  • Weiterführende Beschränkungen und Gebote finden Sie in der Übersicht hier.

Die Regelung gilt in allen Landkreisen ab einer Inzidenz 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Die Notbremse tritt außer Kraft, wenn die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegt. Lockerungen treten dann am übernächsten Tag in Kraft.

Testpflicht für alle Mitarbeitenden am Max-Planck-Campus Tübingen

Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Tübingen verpflichten sich ab dem 12. April zu einem wöchentlich 1-2 mal ausgeführten Corona-Schnelltest.

  • Mitarbeitende, die 4  bis 5 mal pro Woche anwesend sind: 2 Tests pro Woche
  • Mitarbeitende, die 1 bis 3 mal pro Woche anwesend sind: 1 Test pro Woche
  • Mitarbeitende im Homeoffice und vollständig geimpfte Personen müssen sich nicht testen

Alle weiteren Details zur Abholung und Durchführung der Tests sowie zum Reporting entnehmen Sie bitte den Anweisungen, die Sie am 9. April per e-Mail erhalten haben. Das Ordnungsamt verhängt bei Zuwiderhandlungen hohe Geldbußen gegenüber Einzelpersonen und Arbeitgebern. Bitte kommen Sie deshalb unbedingt alle dieser Testpflicht nach.

Maskenpflicht im Auto

In Autos besteht eine Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske) für alle Insassen, wenn haushaltsfremde Personen im Fahrzeug mitfahren. Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt.

Maskenpflicht für Kinder ab sechs Jahren

In allen Bereichen, in denen eine medizinische Maske oder FFP2-/KN95-/N95-Maske getragen werden muss, gilt diese Pflicht auch für Kinder. Kleine Kinder im Alter bis zu 5 Jahren sind weiter von der Maskenpflicht ausgenommen. 

Tübinger Tagesvisum

Wer aus einem anderen Landkreis nach Tübingen einreist und dort z.B. Einzelhandelsgeschäfte besuchen möchte, muss einen negativen Corona-Schnelltest vorweisen, der darüber hinaus eigens zertifiziert wird. Gültig istnur das offizielle Tageszertifikat der Universitätsstadt Tübingen, das an den Teststationen in Tübingen ausgegeben wird.

Wer Corona-spezifische Symptome hat, sollte jedoch nicht zu einem der Testmobile kommen, sondern sofort den Hausarzt oder das Gesundheitsamt kontaktieren.

Die mobilen Teststationen in Tübingen

Marktplatz, Karlstraße, Stadtbücherei
Montag bis Freitag 9.30 bis 18.30 Uhr
Samstag 9.30 bis 16 Uhr

Kostenlose Antigen-Schnelltests jetzt auch bei CeGat

Das Biotechnologieunternehmen CeGat bietet auf dem Technologiecampus Tübingen Antigen-Schnelltests kostenlos und während verlängerter Öffnungszeiten an. Diese sind werktags von 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr, sowie samstags von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr.
Ein Test erfolgt ohne Voranmeldung. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten vorliegen. Weitere Infos hier.

Adresse: CeGaT GmbH, Paul-Ehrlich-Str. 23, 72076 Tuebingen

Die Maskenpflicht bleibt bestehen

In Baden-Württemberg gelten seit 25. Januar 2021 geänderte Regelungen mit verschärften Hygiene-, Kontakt- und Einreisebedingungen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Seit Montag, den 25. Januar 2021, bestehen wichtige Änderungen bei der Maskenpflicht:

  • Das Tragen von medizinischen Masken, darunter sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen, sind im öffentlichen Raum verpflichtend. Das betrifft insbesondere:

    • den Arbeitsplatz, wenn den Hygienebestimmungen nicht immer vollständig entsprochen werden kann
    • den Personennahverkehr
    • den Besuch jeglicher Arztpraxen oder medizinischer Einrichtungen, z.B. Krankenhäuser
    • den Einzelhandel
    • Religiöse Versammlungen

  • Kinder bis 14 Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen; sie können weiterhin den bisher erforderlichen Mund-Nasen-Schutz tragen (sog. Alltagsmaske). Von der Maskenpflicht vollständig ausgenommen bleiben Kinder von bis zu fünf Jahren.

Der Krisenstab erinnert an bestehende Regelungen und verweist auf neue Entscheidungen:

  • Aufgaben, die effektiv und effizient von zu Hause aus bearbeitet werden können, sollen in Absprache mit Ihrer/m Vorgesetzten im Homeoffice durchgeführt werden können.
  • Veranstaltungen mit mehreren Personen sind zu vermeiden und sollten stattdessen virtuell erfolgen, ebenso Einzeltreffen. Wir raten dringend davon ab, Sitzungen mit mehr als 5 Personen abzuhalten. Wenn es ist absolut notwendig ist, eine Veranstaltung mit mehr als 10 Personen durchzuführen, muss zwingend ein Hygienekonzept vorliegen. Es ist eine für die Veranstaltung oder ein Experiment verantwortliche Person zu benennen. Ein Hygienekonzept ist bei der jeweils zuständigen Kontaktperson des Sicherheitsbüros rechtzeitig zur Freigabe vorzulegen.
  • Ab sofort sollte die Einnahme von Nahrungsmitteln und Getränken in Teeküchen und sonstigen Gemeinschaftsräumen außerhalb der Kantine und von Einzelbüros vermieden werden, außer wenn Räume spezifisch für die Essenseinnahme ausgewiesen sind. Die Abstandsregeln sind strikt einzuhalten. 
  • Es ist Pflicht, dass Sie eine medizinische Maske (der Standards FFP2, K95/N95 oder OP-Masken, s.o.) in den Institutsgebäuden tragen, insbesondere, wenn den Hygienebestimmungen nicht immer vollständig entsprochen werden kann. Ferner müssen die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden.
  • Sorgen Sie in Innenräumen für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft. Dies ist notwendig ungeachtet anderer Schutzmaßnahmen wie dem Einhalten von Mindestabständen oder dem Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. 
  • Nicht nur Dienst-, sondern auch Privatreisen ins Ausland sind zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die vom Robert-Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiete. In begründeten Ausnahmefällen ist vor Planung einer dienstlichen Auslandsdienstreise von den Vorgesetzten eine Genehmigung einzuholen.
  • Nutzen Sie die Corona-Warn-App der Bundesregierung. So können Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Download und Nutzung der App sind freiwillig. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich. 

Mit Nachdruck möchten wir darauf hinweisen, dass wir nur dann alle Aktivitäten wie bisher am Campus weiterführen können, wenn sich auch wirklich alle an die geltenden Regeln halten.

Weiterhin geltende Regelungen:

Es gilt weiterhin, dass eine Mund-Nasen-Bedeckung in den Institutsgebäuden getragen werden muss sowie dass die geltenden Abstandsregelungen eingehalten werden müssen.

  • Laborarbeitsplätze können nur soweit besetzt werden, wie dies unter Einhaltung der Abstandsregeln maximal zulässig ist.
  • Für Büros gilt, dass möglichst mindestens 10 mpro Person zur Verfügung stehen. Es ist darauf zu achten, dass Schreibtische so angeordnet werden, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann und eine gute Durchlüftung des Raums gewährleistet ist.
  • Bitte beachten Sie, dass außerhalb des Instituts eine Pflicht des Tragens einer Mund-Nasen-Bedeckung an belebten öffentlichen Plätzen gilt, insbesondere an Universitäten, Schulen, in Fußgängerzonen und Wartebereichen des ÖPNVs sowie weiterhin in allen öffentlichen Verkehrsmitteln.

Weiterführende Hinweise zu Veranstaltungen und Besprechungen:

  • Für Veranstaltungen über zehn Personen muss zwingend ein Hygienekonzept vorliegen.
  • Es ist eine für die Veranstaltung oder ein Experiment verantwortliche Person zu benennen.
  • Ein Hygienekonzept ist bei der jeweils zuständigen Kontaktperson des Sicherheitsbüros (Brigitte Walderich, Holger Fischer, Jörg Eisfeld) rechtzeitig zur Freigabe vorzulegen.
  • Die zuvor benannte verantwortliche Person führt eine Liste der Teilnehmenden und ist für die Einhaltung der Hygieneregeln (Abstandswahrung, Händedesinfektion, Maskenpflicht, Lüftung) verantwortlich. 
  • Die Veranstaltung muss mindestens drei Tage vorab bei der Institutsleitung angemeldet und genehmigt werden (insbesondere bei der Teilnahme von Externen).
  • Eine Anwesenheitsliste ist bis vier Wochen nach der Veranstaltung aufzubewahren.

Nicht nur Dienst-, sondern auch Privatreisen ins Ausland sind zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für die vom Robert-Koch-Institut (RKI) deklarierten Risikogebiete. In begründeten Ausnahmefällen ist vor Planung einer Auslandsdienstreise von den Vorgesetzten eine Genehmigung einzuholen.

  • Das Robert-Koch-Institut definiert fortlaufend COVID-19-Risikogebiete. Wir bitten alle Mitarbeitenden, die RKI-Service-Seiten zu konsultieren, bevor sie eine persönliche Auslandsreise unternehmen oder neue Mitarbeiter und Gäste aus dem Ausland auf dem Tübinger Campus begrüßen.
  • Reisen in Risikogebiete müssen eine gut gerechtfertigte Ausnahme bleiben. 
  • Personen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen die neuen Richtlinien der deutschen Behörden und des Campus Tübingen beachten. Bei Dienstreisen ins Ausland muss eine Freigabe vom zentralen Krisenstab der Max-Planck-Gesellschaft erfolgen: krisenstab(at)gv.mpg.de
  • Bei Einreise aus einem Risikogebiet besteht weiterhin grundsätzlich eine zehntägige Quarantänepflicht, die frühestens mit einem ab dem fünften Tag der Quarantäne erhobenen negativen Testergebnis beendet werden kann. Künftig gilt zusätzlich eine Testpflicht bei Einreise. Der Test muss innerhalb von 48 Stunden vor Anreise oder unmittelbar nach Einreise erfolgen. Nicht unter die Testpflicht bei Einreise fallen unter anderem: Durchreisende, Personen, die im Rahmen der 24-Stunden-Regelung einreisen, Grenzpendler und Grenzgänger sowie Personen, die aufgrund des Besuchs von Verwandten ersten Grades oder der Partnerin oder des Partners für weniger als 72 Stunden einreisen.

Das Max-Planck-Haus ist für Gäste geöffnet, aber beachten Sie bitte, dass das Max-Planck-Haus nicht für einen Quarantäne-Aufenthalt zur Verfügung steht.

Für Kinder am Campus Tübingen gilt eine Maskenpflicht ab sechs Jahren. Es müssen die allgemeinen Bestimmungen der Aufsichtspflicht und die Auflagen des Arbeitsschutzes eingehalten werden.