Aktualisierter Status: 29. Juni 2021

 

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste,

mit der aktuellen Änderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg werden die Regelungen im privaten und öffentichen Bereich erneut angepasst. Seit dem 28. Juni gelten gelockerte Corona-Beschränkungen in mehreren Stufen. Was in Abhängigkeit der Inzidenzwerte in den Landkreisen erlaubt ist, erklärt das Vier-Stufen-Modell. Stufe vier gilt bei einer Inzidenz von über 50, Stufe drei von 50 bis 35, Stufe zwei von 35 bis 10 und Stufe eins für alle Städte und Kreise mit einer Inzidenz unter 10.

Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Stadt- oder Landkreis den Wert der niedrigeren Stufe an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unterschreitet, treten die Lockerungen der niedrigeren Stufe am Tag nach der Bekanntmachung durch das örtliche Gesundheitsamt in Kraft. Umgekehrt werden die Regeln wieder verschärft, wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge über dem entsprechenden Grenzwert liegt.

Sieben-Tage-Inzidenzwerte

Bitte mit der Mouse über das Diagramm fahren, um die Sieben-Tage-Inzidenzen/100.000 Einwohner für die Landkreise Tübingen und Reutlingen anzuzeigen. Die aktuellen Daten werden vom RKI kontinuierlich zur Verfügung gestellt.

Regelmäßiges Testen am Max-Planck-Campus Tübingen bleibt bestehen

Trotz der allgemeinen Lockerungsmaßnahmen im Privat- und Freizeitbereich, bitten wir Sie, sich weiterhin regelmäßig am Arbeitsort zu testen.

  • Mitarbeitende, die 4  bis 5 mal pro Woche anwesend sind: 2 Tests pro Woche.
  • Mitarbeitende, die 1 bis 3 mal pro Woche anwesend sind: 1 Test pro Woche.
  • Mitarbeitende im Homeoffice und vollständig geimpfte sowie genesene Personen müssen sich nicht testen.

Alle weiteren Details zur Abholung und Durchführung der Tests sowie zum Reporting entnehmen Sie bitte den Anweisungen, die Sie bereits am 9. April per e-Mail erhalten haben.


Weiterhin gilt: Abstand halten

  • Die 10-Quadratmeter-pro-Person-Regel in Büros, Seminarräumen und Laboren wird durch die 1,5-Meter-Abstandsregel ersetzt. Die 1,5-Meter-Abstandsregel muss beibehalten werden, wo immer keine technische Lösung zur Reduktion von Aerosolübertragungen möglich ist. 
  • Die Anzahl der belegbaren Plätze in Besprechungsräumen und Büros kann damit wieder erhöht werden. 
  • Es müssen auch geimpfte und genesene Personen mitgezählt werden.


Tragen von Masken in allen Innenräumen und bei Unterschreiten der Abstandsregel

  • Masken müssen immer dann getragen werden, wenn ein Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.
  • Innerhalb von Gebäuden gelten damit weiterhin die bestehenden Regeln zum Tragen einer Maske. 
  • Auf dem Campusgelände muss außerhalb von Gebäuden keine Maske getragen werden.
  • Eine Ausnahme sind Veranstaltungen im Freien, bei denen weiterhin Masken getragen werden müssen, sobald der Abstand von 1,5 Metern zwischen Teilnehmern nicht eingehalten werden kann.


Hygiene-Konzepte für Veranstaltungen ab zehn Personen

  • Hygiene-Konzepte müssen für Versammlungen mit mehr als 10 Personen vorgelegt werden und sollten folgende Informationen enthalten:
  • Besprechungen sollten so kurz wie möglich gehalten werden und müssen bis 22:00 Uhr beendet sein, wenn nicht früher.
  • Es dürfen keine Getränke mit hohem Alkoholgehalt konsumiert werden.
  • Die Veranstalter müssen sicherstellen, dass die Abstands- und Hygienevorschriften jederzeit eingehalten werden.
  • Das entsprechende Formular für das Hygienekonzept kann hier und in der Seitenleiste rechts heruntergeladen werden.


Nur arbeitsbezogene Veranstaltungen

  • Arbeitsbezogene Veranstaltungen einschließlich informeller Zusammenkünfte von Abteilungen und Arbeitsgruppen benötigen ein Hygienekonzept, das von den verantwortlichen Gruppenleiter:innen oder Direktor:innen unterzeichnet werden muss. 
  • Arbeitsbezogene Veranstaltungen einschließlich Promotionsfeiern sollten nur im Freien stattfinden.
  • Keine privaten Veranstaltungen auf dem Campus, das gilt auch für den Grillplatz.


Der Krisenstab erinnert an bestehende Regelungen


Masken

  • Das Tragen von medizinischen Masken, darunter sind OP-Masken (DIN EN 14683:2019-10) oder FFP2 (DIN EN 149:2001) respektive Masken der Normen KN95/N95 zu verstehen, sind im öffentlichen Raum verpflichtend. Das betrifft insbesondere:

    • den Arbeitsplatz, wenn den Hygienebestimmungen nicht immer vollständig entsprochen werden kann (s.o.)
    • den Personennahverkehr
    • den Besuch jeglicher Arztpraxen oder medizinischer Einrichtungen, z.B. Krankenhäuser
    • den Einzelhandel
    • Religiöse Versammlungen

  • Kinder bis 14 Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen; sie können weiterhin den bisher erforderlichen Mund-Nasen-Schutz tragen (sog. Alltagsmaske). Von der Maskenpflicht vollständig ausgenommen bleiben Kinder von bis zu fünf Jahren.


Mobiles Arbeiten und Dienstreisen

  • Aufgaben, die effektiv und effizient von zu Hause aus bearbeitet werden können, sollen in Absprache mit Ihrer/m Vorgesetzten im Homeoffice durchgeführt werden können.
  • Reisen in Risikogebiete müssen eine gut gerechtfertigte Ausnahme bleiben. 
  • Das Robert-Koch-Institut definiert fortlaufend COVID-19-Risikogebiete. Wir bitten alle Mitarbeitenden, die RKI-Service-Seiten zu konsultieren, bevor sie eine persönliche Auslandsreise unternehmen oder neue Mitarbeiter und Gäste aus dem Ausland auf dem Tübinger Campus begrüßen.
  • Personen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen die neuen Richtlinien der deutschen Behörden und des Campus Tübingen beachten. Bei Dienstreisen ins Ausland muss eine Freigabe vom zentralen Krisenstab der Max-Planck-Gesellschaft erfolgen: krisenstab(at)gv.mpg.de


Weiterführende Hinweise zu Veranstaltungen und Besprechungen

  • Für Veranstaltungen über zehn Personen muss zwingend ein Hygienekonzept vorliegen.
  • Es ist eine für die Veranstaltung oder ein Experiment verantwortliche Person zu benennen.
  • Ein Hygienekonzept ist bei der jeweils zuständigen Kontaktperson des Sicherheitsbüros (Brigitte Walderich, Holger Fischer, Jörg Eisfeld) rechtzeitig zur Freigabe vorzulegen.
  • Die zuvor benannte verantwortliche Person führt eine Liste der Teilnehmenden und ist für die Einhaltung der Hygieneregeln (Abstandswahrung, Händedesinfektion, Maskenpflicht, Lüftung) verantwortlich. 
  • Die Veranstaltung muss mindestens drei Tage vorab bei der Institutsleitung angemeldet und genehmigt werden (insbesondere bei der Teilnahme von Externen).
  • Eine Anwesenheitsliste ist bis vier Wochen nach der Veranstaltung aufzubewahren.


Das Max-Planck-Haus ist für Gäste geöffnet, aber beachten Sie bitte, dass das Max-Planck-Haus nicht für einen Quarantäne-Aufenthalt zur Verfügung steht.

Für Kinder am Campus Tübingen gilt eine Maskenpflicht ab sechs Jahren. Es müssen die allgemeinen Bestimmungen der Aufsichtspflicht und die Auflagen des Arbeitsschutzes eingehalten werden.