Aktualisierter Status: 25. Oktober 2021

 

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Gäste,

mit der aktuellen Änderung der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg werden die Regelungen im privaten und öffentichen Bereich erneut angepasst. Seit dem 16. September gelten für ungeimpfte Personen Beschränkungen, die in der novellierten Fassung vom 15. Oktober verschärft wurden. Demnach besteht für ganz Baden-Württemberg ein 2G-Optionsmodell für den öffentlichen und privaten Bereich in mehreren Stufen.

Regelungen der Basis-, Warn- und Alarmstufe in Baden-Württemberg

Basisstufe

In der Basisstufe gilt das 2G-Optionsmodell. Aktuell befindet sich das Land Baden-Württemberg in dieser Basisstufe. Veranstalter und Gastronomen können sich entscheiden, nur Geimpfte und Genesene zuzulassen. Dann entfallen Personenbegrenzungen und das Tragen von Masken für Gäste entfällt. Für die Beschäftigten dieser Einrichtungen bleibt die Maskenpflicht jedoch bestehen. Im Rahmen der 2G-Beschränkung können seit dem 15. Okteober öffentliche Veranstaltungen bis 25.000 Personen zugelassen werden.

Testpflicht für Ungeimpfte ab Basisstufe

Seit dem 15. Oktober gelten Verschärfungen bei der Corona-Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte in Organisationen mit Publikumsverkehr. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich zweimal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Geimpfte und genesene Beschäftigte müssen sich nicht testen lassen. Vor dem 15. Oktober galt eine solche Testpflicht für ungeimpfte Beschäftigte mit Außenkontakt nur dann, wenn sich die Corona-Lage in Baden-Württemberg deutlich verschärft, also in der sogenannten Warn- und der Alarmstufe.

Warnstufe

Die Warnstufe tritt in Kraft, wenn 250 Intensivbetten an zwei Werktagen in Folge mit Covid-19-Patientinnen und -Patienten belegt sind - oder, wenn acht von 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern innerhalb von fünf Tagen mit Corona-Symptomen in eine Klinik eingeliefert worden sind. Für Ungeimpfte sind dann öffentliche Veranstaltungen, Museen, Theater, Kinos oder Restaurants nur noch mit negativem PCR-Test besuchbar. PCR-Trests müssen selbst bezahlt werden. Ein Antigen-Schnelltest als Nachweis reiche laut Landesregierung nicht mehr aus.

Zudem bestehen während der Warnstufe Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte und nicht nachweislich genesene Personen. Ein Haushalt darf sich mit fünf weiteren Personen treffen. Paare gelten als ein Haushalt, auch wenn sie nicht zusammenleben. Ausgenommen von der Personenzahl und der PCR-Testpflicht sind neben genesenen und geimpften Personen, Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahren und Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Alarmstufe

Die Alarmstufe wird bei mehr als 390 belegten Intensivbetten an zwei aufeinanderfolgenden Werktagen mit Corona-Patienten aktiviert oder wenn die Hospitalisierungsinzidenz an fünf Werktagen in Folge bei zwölf liegt. Dann gilt zusätzlich zu den Regeln aus der Warnstufe auch die 2G-Regel in vielen Bereichen. Wer nicht geimpft oder nachweislich genesen ist, hat dann dort keinen Zutritt - auch nicht mit einem negativen PCR-Test.

Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e. V. stellt täglich aktualisierte Grafiken zur aktuellen Situation der Krankenhaus- und Intensivbelegung zur Verfügung. Für das Bundesland Baden-Württemberg ist zum Beispiel in der oberen rechten Grafik die tagesaktuelle Situation auf den Intensivstationen dargestellt.


Testpflicht für nicht geimpfte Beschäftigte

Die seit 15. Oktober novellierte Corona-Verordnung sieht ab der Basisstufe eine Testpflicht für Beschäftigte mit regelmäßigem Kontakt zu externen Personen vor, z.B. Kundenkontakt, Kontakt zu Lieferanten, externen Mitarbeitenden, usw. Genesene und geimpfte Personen sind von der Testpflicht ausgenommen. Nicht geimpfte Personen sind laut Verordnung verpflichtet, die Nachweise über zwei wöchentliche Testungen für vier Wochen aufzubewahren und, auf Verlangen, den zuständigen Behörden zugänglich zu machen.

Testen am Max-Planck-Campus Tübingen ab der Basisstufe

  • Nicht geimpfte Mitarbeitende müssen sich unabhängig ihrer Präsenzzeit am Max-Planck-Campus Tübingen zweimal pro Woche testen.
  • Vollständig geimpfte sowie genesene Personen können sich testen, sind aber dazu nicht verpflichtet.


Durchführung von Veranstaltungen, Zusammenkünften, Meetings und Besprechungen
 

 

VERANSTALTUNGSFORMAT

Virtuell

„Null-G“-Modell

3G-Modell

2G-Modell

Hybrid

Schutzmaßnahmen

entfällt

AHA+L

Verzicht auf Maske am festen Sitzplatz möglich, wenn > 1,5 m Abstand garantiert ist

AHA+L

Verzicht auf Maske am festen Sitzplatz möglich, wenn > 1,5 m Abstand garantiert ist

Verzicht auf Abstand und Maske möglich, wenn alle Anwesenden 2G erfüllen, regelmäßiges Lüften empfohlen

Für physisch anwesende Personen gelten je nach ausgewähltem G-Modell die Anforderungen der entsprechenden Spalte dieser Tabelle

Auskunftspflicht über Impfstatus

entfällt

NEIN

NEIN

JA

für geimpfte oder genesene anwesende Personen

Testpflicht unabhängig vom Nachweisstatus

entfällt

entfällt

Für Gäste im Rahmen des Hausrechts möglich

entfällt

Nachweis des Status:

  • Impfnachweis oder
  • Nachweis der Genesung
  • oder Test
 

entfällt

NEIN

JA

Eine der drei Varianten ist von allen anwesenden Gästen ohne Aufforderung vorzulegen

JA,

NUR durch Impfnachweis oder Nachweis der Genesung möglich und von allen anwesenden Personen ohne Aufforderung vorzulegen

Kontrolle der Nachweise

entfällt

entfällt

JA

Sichtkontrolle von Impfnachweis, Testnachweis oder Nachweis der Genesung beim Einlass

Nur Speicherung des Testergebnisses für 14 Tage erlaubt

JA

Sichtkontrolle von Impfnachweis oder Nachweis der Genesung beim Einlass aber keine weitere Datenspeicherung


Hinweise:

„Null-G“: kein Nachweis ob geimpft, genesen oder getestet
3G: Nachweis getestet, geimpft oder genesen
2G: Nachweis geimpft oder genesen
AHA+L: Abstand – Handhygiene – (Alltags)Maske + Lüften

Bei dienstlich notwendigen Veranstaltungen, Zusammenkünften, Meetings oder Besprechungen darf das 2G-Modell nur angewandt werden, wenn gleichzeitig
auch eine hybride Teilnahmemöglichkeit für die Personen besteht.

Diese Vorgehensweise soll sicherstellen, dass eine virtuelle Teilnahme zu keinerlei Nachteilen im Arbeitsverhältnis führt. Gleichzeitig bedeutet eine virtuelle Teilnahme nicht, dass Personen die 2G-Kriterien nicht erfüllen. Eine virtuelle Teilnahme kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen, z.B. um Reisezeiten zu vermeiden oder aufgrund von Kollisionen mit anderen Terminen etc. Die Gründe müssen nicht offengelegt werden.

Die Teilnahme am 2G-Modell in Präsenz muss für Mitarbeitende der MPG freiwillig sein, das ist die wesentliche Grundlage vor dem Hintergrund, dass Beschäftigte nicht zu einer Auskunft über ihren Impfstatus gezwungen werden dürfen. Begründung: Dem Arbeitgeber ist es aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht gestattet, nach dem Impfstatus der Mitarbeitenden zu fragen.


Hygiene-Konzepte für Veranstaltungen ab zehn Personen

  • Hygiene-Konzepte müssen für Versammlungen mit mehr als 10 Personen vorgelegt werden und sollten folgende Informationen enthalten:
  • Besprechungen sollten so kurz wie möglich gehalten werden und müssen bis 22:00 Uhr beendet sein, wenn nicht früher.
  • Es dürfen keine Getränke mit hohem Alkoholgehalt konsumiert werden.
  • Die Veranstalter müssen sicherstellen, dass die Abstands- und Hygienevorschriften jederzeit eingehalten werden.
  • Das entsprechende Formular für das Hygienekonzept kann hier und in der Seitenleiste rechts heruntergeladen werden.


Mobiles Arbeiten und Dienstreisen

  • Aufgaben, die effektiv und effizient von zu Hause aus bearbeitet werden können, sollen in Absprache mit Ihrer/m Vorgesetzten im Homeoffice durchgeführt werden können.
  • Reisen in Risikogebiete müssen eine gut gerechtfertigte Ausnahme bleiben. 
  • Das Robert-Koch-Institut definiert fortlaufend COVID-19-Risikogebiete. Wir bitten alle Mitarbeitenden, die RKI-Service-Seiten zu konsultieren, bevor sie eine persönliche Auslandsreise unternehmen oder neue Mitarbeiter und Gäste aus dem Ausland auf dem Tübinger Campus begrüßen.
  • Personen, die aus Risikogebieten nach Deutschland einreisen, müssen die neuen Richtlinien der deutschen Behörden und des Campus Tübingen beachten. Bei Dienstreisen ins Ausland muss eine Freigabe vom zentralen Krisenstab der Max-Planck-Gesellschaft erfolgen: krisenstab(at)gv.mpg.de


Das Max-Planck-Haus, insbesondere die Kantine und Cafeteria, ist unter Auflagen auch für Gäste wieder geöffnet. Zu beachten bleibt, dass das Max-Planck-Haus nicht für einen Quarantäne-Aufenthalt zur Verfügung steht.

Für Kinder am Campus Tübingen gilt eine Maskenpflicht ab sechs Jahren. Es müssen die allgemeinen Bestimmungen der Aufsichtspflicht und die Auflagen des Arbeitsschutzes eingehalten werden.